Hilfe für Kinder nach Tschernobyl

Eine Aktion der Pfarrgemeinde  

St. Pankratius Römerberg-Berghausen


Information/Meldungen bei:


Information/Meldungen bei:

Paul Neumann T: 06232 82993   luise.neumann@gmx.de

Dr. B. Sowodniok T: 06232 84482   bernhardsowodniok@t-online.de

Spendenkonto: Katholische Kirchenstiftung Volksbank Kur- und Rheinpfalz:   „Tschernobyl Kinder“

IBAN: DE 62 5479 0000 0000 274461

BIC: GENODE 61 SPE


Weitere Infos in einem Video von dem Besuch der Kinder in 2012 sowie zum Umfeld der Tschernobyl Katastrophe auf:

Youtube.com/watch?v=Lo9M9JTHk1I


HomePage des Sprecherrates der Rheinlandpfalz Tschernobyl-Initiativen:

sprecherrat-tschernobyl-initiativen-rlp.de

Hilfe für Kinder nach Tschernobyl


Eine Aktion der Pfarrgemeinde St. Pankratius Römerberg-Berghausen


Kinder kommen als Gäste und gehen als Freunde

Fremde zu Geschwistern machen


Als am 26. April 1986 der Block IV des Kernkraftwerkes in Tschernobyl in der Ukraine außer Kontrolle geriet, nahm eine der schlimmsten von Menschenhand verursachte Katastrophe ihren Anfang.

Wolken mit hochaktiven Radioisotopen regneten hauptsächlich über der Republik Weißrussland ab. Schließlich  waren die radioaktiven Stoffe aus dem Reaktor in der gesamten Welt nachweisbar. Noch viele Jahre nach dem Unfall wird die Zahl der zu erwartenden Opfer durch Spätfolgen weiter zunehmen: Als schwächstes Glied sind hier die Kinder die am meisten Betroffenen.

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Wie unsere Aktion entstand


Staatliche Hilfen setzten nur zögerlich ein. Es bildete sich aber ein Netzwerk von privaten und auch kirchlichen Initiativen. Bei einem Besuch mit Jugendlichen in der Dompfarrei Oppeln 1990  fand  der damalige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Paul Neumann Kontakt zu den dortigen Aktivitäten zur Hilfe der Kinder nach Tschernobyl und nahm diese Idee mit nach  Römerberg und betrieb die Realisierung. Bereits 1991 konnte der Pfarrgemeinderat eine erste Gruppe von Kindern zu einem Erholungsaufenthalt einladen. Seitdem wurde jedes Jahr in den Ferien eine Gruppe von etwa 32 Kindern im Alter von 10-13 Jahren mit ihren Betreuern eingeladen. Es entstand das „Berghäuser Modell“. Die Kinder sind im Pfarrheim untergebracht und werden über die Wochenenden jeweils zu zweit von Pateneltern aufgenommen.

Wichtig für das Gelingen der Aktion ist die intensive Zusammenarbeit auch mit den evangelischen Christen  sowie die außerordentliche Unterstützung durch das Ortskartell. Durch die Einladungen der Vereine erfahren wir eine spürbare finanzielle Entlastung und die Kinder werden in das Leben der Gemeinde mit eingebunden.

Gute Erfahrungen nutzen


Vitaminreiche Kost und viel frische Luft tragen dazu bei, dass sich das durch den ständigen  Kontakt mit Radioaktivität  extrem belastete Immunsystem erholen kann. Die Welle der Hilfsbereitschaft wird  durch die Anwesenheit der Kinder gesteigert. Die Verbindungen und Patenschaften welche sich ergeben sind wichtig für die Psyche der Kinder  und stärken wiederum auch auf diese Weise das Immunsystem.

Somit haben sich die Genesungsaufenthalte der Kinder als eine der wirksamsten Formen der Hilfe für das leidgeprüfte Weißrussland erwiesen.

Günstige Prognosen


Die Kinder bzw. deren Eltern stammen größtenteils aus Regionen, die großen Strahlenbelastungen ausgesetzt waren und noch sind. Umsiedlungsaktionen waren nur

teilweise durchgeführt worden. Jedoch kehrten viele Menschen in ihr ursprüngliches Heimatdorf wieder zurück. Mehrmals waren schon Voll-und Halbweisen aus Internaten  bei uns. Der Ferienaufenthalt soll helfen, das Immunsystem der Kinder  zu stabilisieren. Die Selbstheilkräfte der Kinder sollen aktiviert und gestärkt werden. Die Prognose für die weitere gesundheitliche Entwicklung ist dadurch günstig. Wir bekommen berichtet, dass die Kinder nach einem Ferienaufenthalt weitaus weniger erkranken.

Über die Kinder werden auch Kontakte zu Eltern und Bekannten geknüpft. Neben dem caritativen Charakter zeigt hier unsere Aktion weitere Dimensionen in Hinblick auf Völkerverständigung auf.

Autor: Dr. Bernhard Sowodniok

Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.

    (Mk 10,13-16)

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Am 26. April 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl einer der schwersten Unfälle in der Geschichte der Atomenergie-Nutzung. Noch immer leiden die Menschen vor allem die Kinder unter den Folgeschäden in den verstrahlten Gebieten. Schwächung der Immunabwehr, Organerkrankungen und Schilddrüsenerkrankungen sind dramatisch angestiegen. Durch den Erholungsaufenthalt sollen die Kinder physisch und auch psychisch wieder gestärkt werden.

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder Kinder aus verstrahlten Gebieten von Weißrussland zu einem Erholungsaufenthalt vom 07. bis 28. August in unsere Pfarrgemeinde einladen. Nach unserem „Berghäuser Modell“ sind die Kinder unter der Woche im Pfarrheim untergebracht; an zwei Wochenenden sind sie jeweils zu zweit bei Gasteltern, auch um Deutsche Lebensweise kennen zu lernen. Der Landkreis, die Gemeinde, das Ortskartell mit den ortsansässigen Vereinen, Firmen der Region,  private Sponsoren sowie viele Helfer beim Tagesgeschäft tragen zum Gelingen der Aktion bei und helfen uns auf diese Weise, den Erholungsaufenthalt der Tschernobyl Kinder zu stemmen.

Die Kinder sind Kranken-Unfall-und Haftpflicht versichert. Als Gastfamilie gehen sie keinerlei weitere Verpflichtungen hinsichtlich Reise- und Unterhaltskosten ein. Lediglich an den beiden Wochenenden in den Gastfamilien sollten sie sich um das Wohlergehen der Kinder sorgen. Gerne möchten wir sie daher als Gastfamilie oder auch Sponsoren (Spenden Quittung auf Anfrage)  kennenlernen. INFO/Termine über die unten genannten Adressen. Der Aufenthalt der Kinder beinhaltet neben der humanitären Hilfe sowohl Aspekte der Völkerverständigung als auch der Ökumene zwischen katholischen, protestantischen und orthodoxen Christen.

Tschernobyl Kreis der Pfarrgemeinde St. Pankratius Römerberg-Berghausen informiert:

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Weihbischof Georgens Erzbischof Longin ( Russisch Orthodoxe Kirche) Pfarrer Maertin Pfarrer Zorn pflanzen vor dem Pfarrhaus 1995 einen Ginkgo Biloba Baum

Tschernobylkinder mit Römerberger Kindern bei der BASF 2012

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Die Mädchen der Gruppe von 2012 haben von einem Sponsor Puppen erhalten

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Um alle Aktionen finanzieren zu können sind vielfältige Initiativen notwendig: Benefizkonzerte, Basare, bunte Abende.

Über Spenden zur Unterstützung unserer Aktion (auf Wunsch mit Spendenbescheinigung) freuen wir uns sehr. Der Erlös kommt ausschließlich den Kindern aus Weißrussland zugute.

Das Ausmaß des Desasters verpflichtet die internationale Gemeinschaft für 9 Millionen von Opfern des Tschernobylunfalls aufzukommen.Das Erbe von Tschernobyl wird uns begleiten, uns und unsere Nachkommen während Generationen.

             Kofi Annan

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26. Erholungsaufenthalt in Römerberg

für Tschernobylkinder aus verstrahlten Gebieten in Weissrussland

Flyer

Dringend noch Gasteltern gesucht!


Auch nach 30 Jahren sind gerade Kinder der gesundheitlichen Gefährdung und Schwächung des Immunsystems durch erhöhte Radioaktivität ausgesetzt. Für den diesjährigen Erholungsaufenthalt der Kinder aus verstrahlten Gebieten von Weißrussland fehlen noch 5 Gasteltern/familien, die Kinder am 1. und/oder 2. Wochenende im August aufnehmen können.

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